Rehabilitation ist weit mehr als eine „Kur“. Sie ist ein zentrales Instrument zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit – und damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Medizin, Betrieb und Sozialversicherung. In dieser Folge von „Arbeit trifft Gesundheit“ sprechen wir mit Dr. Markus Jaster und Dr. Beate Blichmann von der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie mit Arbeitsmedizinerin Dr. Vera Stich-Kreitner über die Bedeutung der Rehabilitation im Arbeitsleben. Wir klären, wann eine Reha sinnvoll ist – auch ohne vorherige Arbeitsunfähigkeit, wie das Antragsverfahren funktioniert und welche Rolle der oder die Versicherte dabei spielt, welche Informationen im ärztlichen Befundbericht wirklich entscheidend sind, wie die Auswahl der Reha-Klinik erfolgt, was Beschäftigte während einer stationären oder ganztägig ambulanten Reha erwartet, und wie Wiedereingliederung und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben anschließen können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem biopsychosozialen Modell, das der Entscheidung über eine Rehabilitationsmaßnahme zugrunde liegt, sowie auf der engen Verzahnung mit betrieblichem Eingliederungsmanagement und arbeitsmedizinischer Beratung. Deutlich wird: Rehabilitation ist eine Chance – für Beschäftigte, ihre Leistungsfähigkeit zu stabilisieren oder wiederherzustellen, und für Unternehmen, wertvolle Fachkräfte langfristig im Arbeitsleben zu halten.
























